Montag, 14.11.2016

19 Uhr: Stephanie Quitterer liest aus ihrem Buch „Hausbesuche. Wie ich mit 200 Kuchen meine Nachbarschaft eroberte“

in der Buchhandlung am Spreebogen, Kirchstraße 21, 10557 Berlin.

Kennen Sie eigentlich ihre Nachbarn? Quitterer backt Tag für Tag Kuchen und klingelt an fremden Wohnungstüren. Sie wettet, dass sie endlich ihre Nachbarn kennenlernt.
Ein ansteckendes Experiment mit 200 Kuchen und eine charmante Geschichte über Fremdwohnungssehnsucht, Nachbarschaft und Freundschaft.

 

 

19 Uhr: Oliver Ménard liest aus seinem Thriller „Federspiel“

im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger Straße 33, 10559 Berlin.

Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen.
Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert.

 

 

19 Uhr: Robert Gold liest aus seinem Roman „Flieg ich durch die Welt“

im B-Laden, Lehrter Straße 27–30, 10557 Berlin.

Zum Abitur schenken sich die Freunde Angelo und Pascal eine Reise. Sie wollen raus aus Ostberlin und planen, gemeinsam mit dem Abenteurer Wolle im Sommer ’89 ans Schwarze Meer zu trampen. Bevor ihr Leben richtig beginnt, wollen sie die kleine große Welt des Ostblocks sehen, losgelöst von Konventionen und elterlichen Ratschlägen, eine Idee von Freiheit im Kopf. Zehn Jahre später zeigt sich, wohin die politischen Umwälzungen, spontanen Entschlüsse und amourösen Erlebnisse die jungen Männer gebracht haben. Während Pascal mit einer Werbeagentur erfolgreich ist und Wolle einen Underground-Schuppen eröffnet, bleibt Angelo in den Karpaten verschollen. Ihre Jugend ist vorbei, doch erwachsen sind sie nicht, stattdessen auf dem Weg in eine Zukunft, die vieles verspricht und nur weniges halten kann.
Ein aufwühlender Roman, der in die spannende Zeit des Umbruchs entführt.

 

20 Uhr: Die Billinguale Dichtergruppe „Moabiter Dichter“ liest aus ihrem Buch „Gemütliche Abende in Moabit"

in der Zunftwirtschaft Moabit, Arminiusstraße 2-4, 10551 Berlin.

Es werden u.a. Märchen von surrealen oder ungewöhnlichen Ereignissen erzählt. Einer spricht mit Satan über den Verkauf seiner Seele, ein Anderer erzählt über eine Heilige
in Berlin, die Menschen in schwierigen Zeiten rettet. Es lesen
Dr. Nora Gaydukova, Ralf Landmesser, Gabriel Berger, Elena Jamov, Martin Thoma, Saadi Isakov und  Eugen Denisov. Georg Potzies singt jiddische Lieder, auch Bob Dylan und Leonard Cohen werden eindrucksvoll gecovert. Martin Thoma singt eigene Lieder. Ein besonderer Gast aus Sankt-Petersburg, der Komponist und Pianist Igor Dunkul,
begleitet die Lesung.

 

 

20 Uhr: Philip Meinhold liest aus seinem Roman „Erben der Erinnerung“

im B-Laden, Lehrter Straße 27–30, 10557 Berlin.

Es ist ein merkwürdiger Wunsch, den Meinholds siebzigjährige Mutter da äußert: Auf die Frage, was sie in ihrem Leben noch machen wolle, antwortet sie, sie würde mit ihren drei Kindern und den großen Enkeln gerne nach Auschwitz fahren. Meinholds Mutter galt nach den nationalsozialistischen Rassegesetzen als „Jüdischer Mischling zweiten Grades“, ihre Verwandten wurden deportiert. Was dem Wunsch folgt, ist die Auseinandersetzung dreier Generationen einer deutschen Familie mit dem Holocaust und ihrer Familienvergangenheit. Die einen sehen sich selbst als Kinder und Enkelkinder der Täter, die anderen als die der Opfer. Dieses Buch ist eine sehr persönliche Erkundung der eigenen Geschichte, des Umgangs mit der NS-Zeit siebzig Jahre danach – und der Frage, was Auschwitz mit jedem von uns zu tun hat.