Donnerstag, 17.11.2016

 

 

Ab 9:15 Uhr: Jutta-Schauer Oldenburg liest aus ihrem Lieblingskinderbuch

in der Miriam-Makeba-Grundschule, Zinzendorfstraße 15, 10555 Berlin.

 

 

10 Uhr: Petra Schrader liest aus ihrem Lieblingskinderbuch

in der St. Paulus Grundschule, Waldenserstraße 27, 10551 Berlin.

 

 

13:30 Uhr: Daniel Höra liest aus seinem Roman „Schicksal der Sterne“

in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Sekundarstufe, Quitzowstraße 141, 10559 Berlin.

Adib und Karl. Der eine ein junger Flüchtling aus Afghanistan, der andere ein alter Mann, der in seiner Jugend aus seiner schlesischen Heimat vertrieben wurde. Beide sind geprägt von den Erlebnissen ihrer Flucht und beide haben Verlust, Angst und Verfolgung kennengelernt. Und trotzdem hat keiner von beiden aufgegeben. In Berlin kreuzen sich die Wege von Adib und Karl. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die ein gemeinsames Schicksal teilen, beginnt ...

 

 

15 Uhr: Erika Widmaier präsentiert „Nachkriegskinder“ von Sabine Bode

im Seniorenwohnhaus, Hansa-Ufer 5, 10555 Berlin.

Die 50er Jahre: Zeit des Wirtschaftswunders und des Neuanfangs. Man schaute nach vorn. Die Nachkriegskinder wurden aber in Familien hineingeboren, auf denen  Kriegserlebnisse und Erfahrungen von Gefangenschaft, Vertreibung und Schuld lasteten. Wie hat sich all das auf die eigenen Lebensmuster ausgewirkt? Ihre Eltern waren keine Kriegskinder, sondern haben als Erwachsene den Krieg mitgemacht, die Väter meist als aktive Kriegsteilnehmer. Das Buch hilft den Angehörigen dieser Generation, die Ungereimtheiten im eigenen Lebenslauf zu verstehen.

 

 

16 Uhr: Peter Barton liest aus seinen Lieblingskinderbüchern für Grundschulkinder

auf dem Otto-Spielplatz, Alt-Moabit 34, 10555 Berlin.

 

 

 18:30 Uhr: Randolf Menzel liest aus seinem Sachbuch „Die Intelligenz der Bienen. Wie sie denken, planen, fühlen und was wir daraus lernen können.“

im Bioladen „natur & more“, Oldenburger Straße 16, 10551 Berlin.

Wir lieben die Bienen nicht nur, weil sie süßen Honig produzieren. Sie gehören zu den wichtigsten und intelligentesten Nutztieren der Erde. Ohne ihre Bestäubung stünde es schlecht um die Welternährung. Und sie können noch viel mehr: Ihr kleines Gehirn denkt, plant, zählt und träumt sogar. Den bekannten Berliner Hirnforscher Randolf Menzel erstaunen sie nach fünf Jahrzehnten intensiver Forschung noch immer. Endlich hat er, zusammen mit Wissenschaftsjournalist Matthias Eckoldt, sein gesammeltes Bienenwissen aufgeschrieben.

 

 

 19 Uhr: Jutta Reike liest aus ihrem Buch Ver-Ratgeber ... und andere Geschichten“

im B-Laden, Lehrter Straße 27–30, 10557 Berlin.


Ein Brief deines bisherigen Arbeitgebers kickt dich in eine Zukunft mit ganz viel Freizeit! Unerwartet, hoffnungsvoll! Du fühlst dich verkannt, vergrault, verraten, alles Mögliche, was es sonst noch mit „ver-" gibt, verirrst und verjüngst dich, es ist verrückt! Doch was fängst du nun damit an? Um nicht im Personen-Recyclingschredder zu verschwinden, probiere um jeden Preis alle Wege aus, die dir ein aus dem Nebel plötzlich auftauchender Flaschengeist eröffnet! Ein Ratgeber der besonderen Art, witzig, bissig und pfiffig!

 

++++++++++++++++++Achtung: Zusatzlesung+++++++++++++++

19 Uhr: Stephan Hähnel liest aus seinem Buch „Gefallen auf dem Feld der Ehe“

im ZKU - Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin.

Menschen heiraten aus Liebe. Schade, dass dieser Zustand nicht immer von Dauer ist. Scheidung wäre eine Option, doch die Protagonisten in den Kurzgeschichten von Krimiautor Stephan Hähnel sind weitaus kreativer. Sie entledigen sich ihrer Ehepartner lieber auf unkonventionelle Weise, manchmal blutig, auch mal unbeabsichtigt, aber stets endgültig. Da werden Mordinstrumente im Baumarkt gekauft, die Frau auch mal in der Kammer vergessen oder der Mann an die Katze verfüttert. Klingt ganz schön traurig und  brutal, wenn es dabei nicht so unterhaltsam wäre.

 

19 Uhr: Tim Herden liest aus seinem Krimi „Harter Ort: Insel-Krimi“

in der Buchhandlung am Spreebogen, Kirchstraße 21, 10557 Berlin.

Die eingeschneite Insel ist von der Außenwelt abgeschnitten. Das Eis bringt das alte Hotelschiff „Caprivi“ im Vitter Hafen zum Sinken. Im Wrack eine schreckliche Entdeckung: In der einstigen Schiffsbar sitzt die Leiche eines Hoteliers. Inselpolizist Ole Damp muss mit seiner jungen Kollegin Nelly Blohm den Mörder finden, doch die Ermittlungen gehen schleppend. Blohm versucht es auf eigene Faust und gerät auf gefährliche Abwege. Damp kämpft mit den Schatten der Vergangenheit. Dann verschwinden zwei Kinder …

 

 

19:30 Uhr: Alexander Kühne liest aus seinem Buch „Düsterbusch City Lights“

im Kapitel 21, Lehrter Straße 55, 10557 Berlin.

Düsterbusch ist kein Ort für Helden. Nicht Preußen, nicht Sachsen, ein Kaff am Rande des Spreewalds. Anton wohnt hinter dem Mähdrescherfriedhof und träumt vom großen Leben. Bis er eine glänzende Idee hat: Sein Dorf soll Metropole werden, mit U-Bahn-Anschluss und Leuchtreklamen. Mit einer Handvoll Freunden macht er sich daran, mitten in der DDR einen Szene-Club nach Londoner Vorbild aufzuziehen. Alexander Kühne erzählt die Geschichte von einem, der bleibt und kämpft – aber nicht politisch, sondern mit den Waffen der Popkultur. Er erzählt von den großen Träumen im Kleinen und vom Scheitern einer Utopie.

 

 

20 Uhr: Clint Lukas liest aus seinem Buch „Nie wieder Frieden“

im kallasch& - Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Moabit.

Die Texte vom Surfpoeten Lukas sind eine Kriegserklärung an die Langweiler, die Heuchler und die Selbstgerechten. Sein Feind ist der Idiot an sich und seine Helden begegnen dem, was ihnen der absurde Alltag so vor die Füsse kotzt, mit Ironie, Humor, Mescalin und anderen Drogen – aber vor allem mit Liebe und Leidenschaft. Sein Ich-Protagonist ist so kompromisslos ehrlich, dass er gar nicht politisch korrekt sein kann. Pointiert erzählt und für den Zuhörer tragisch-komisch scheitert er, verliert sein Herz, lässt sich auf skurrile Kunst-Projekte ein und kämpft gegen den Stumpfsinn einer auf Konsum und Konformität getrimmten Gesellschaft.

 

 

21 Uhr: Mikis Wesensbitter liest aus seinem Buch „Wir hatten ja nüscht im Osten ..nich´ma Spaß“

im kallasch& - Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Moabit.

Mit 6 Jahren bekam Mikis Wesensbitter wegen seiner tiefen Stimme Gesangsverbot, mit 9 Jahren wegen moralisch anstößiger Texte Schreibverbot und mit 12 Jahren wegen seltsamer Fragen im Biologieunterricht Redeverbot. Ein Friseurverbot hat er sich mit 15 Jahren dann selbst auferlegt wegen der permanenten Messerformschnitt-Diktatur der sozialistischen Einheits-Frisiersalons. Mit den Abgründen des Ostalltags kennt sich Mikis Wesensbitter bestens aus. Mit Berliner Schnauze und Humor erzählt der bekennende FC-Union Fan, wie das Mauerfalljahr wirklich für ihn war, wo die besten Punkrockkonzerte stattfanden und was Freiheit und Freundschaft bedeutet.