Freitag, 18.11.2016

 

8. Lange Nacht des Buches in Moabit

 


10 Uhr: Lesung für Kinder im Kita-Alter auf Deutsch, Arabisch und Türkisch

in der Pädagogischen Werkstatt, Emdener Straße 47, 10551 Berlin.

 

 

Ab 10:00 Uhr: Anlässlich des 13. bundesweiten Vorlesetags lesen in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule und in der Kurt-Tucholsky-Grundschule Autoren, Politiker und Moabiter aus eigenen und fremden Texten. Es lesen u.a. Aischa Ahmed, Stephan von Dassel, Felix J. Hemmer, Michael Maria Kruegel, Jennifer Münchow, Jutta Schauer-Oldenburg, Petra Schrader, Carsten Spallek, June Tomiak und Sabine Weißler

 

10 Uhr: Julia Boehme liest aus ihrem Buch „Tafiti und das fliegende Pinselohrschwein

in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Siemensstraße 20, 10551 Berlin.

Tafiti geht es richtig gut: In Pinsel hat er einen tollen neuen Freund gefunden, der ihn immer beschützt!Doch dann passiert etwas, das Pinsel nicht aufhalten kann: Tafiti wird von Mister Gogo, dem Adler, entführt und in dessen Horst gebracht. Zum Glück steckt Pinsel voller Mut und Ideen und startet eine waghalsige Rettungsaktion hoch über den Wolken der Savanne. Julia Boehme (bekannt durch „Conni“) erzählt warmherzig vom kleinen Erdmännchen Tafiti, das zusammen mit seinen Freunden in Afrika jede Menge spannende Abenteuer erlebt. Ein Buch mit vielen bunten Bildern für Kinder ab 6 Jahren zum Vorlesen.

 

10 Uhr: Anne Voorhoeve liest aus ihrem Buch „Wir 7 vom Reuterkiez"

in der Kurt-Tucholsky-Grundschule, Rathenower Straße 18, 10559 Berlin.

Die Idee mit der Kinderwohnung ist absolut super, finden Pia und Jonas! Sollen ihre zerstrittenen Eltern sich doch jeder eine neue Wohnung suchen, wenn sie sich schon trennen müssen – die Geschwister bleiben jedenfalls, wo sie sind. Ab jetzt wohnt eine Woche ihre Mutter Juliane bei ihnen, in der nächsten Woche Vater Linus – immer abwechselnd. Eine Zeitlang geht das tatsächlich auch richtig gut, aber seitdem Juliane einen neuen Freund und Linus sogar eine neue Familie hat, klappt so gar nichts mehr! Es hakt an allen Ecken und Enden in der Kinderwohnung. Dabei hat Pia doch echt Wichtigeres zu tun, denn zusammen mit ihren Freunden bietet sie ahnungslosen Touristen Stadtführungen an. Als plötzlich eine neue Vermieterin samt Rechtsanwalt im Reuterkiez 7 auftaucht und die Geschwister zu allem Übel auch noch Fred, den Neuen ihrer Mutter, kennen lernen sollen, gibt es richtig Ärger. Das kann kein gutes Ende nehmen, fürchten Pia und Jonas. Oder etwa doch?

 

10:30 Uhr: Myriam Halberstam liest  aus  dem Buch von Leah Goldberg „Zimmer frei im Haus der Tiere

in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Siemensstraße 20, 10551 Berlin.

Eine Parabel auf das friedliche und respektvolle Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen in einer Gesellschaft. Leah Goldbergs Figuren sind Tiere, die mit den verschiedensten Charaktereigenschaften besetzt sind.

Eine Henne, ein Kuckuck, eine Katze, ein Eichhörnchen und eine Maus bewohnen ein Mietshaus. Nach dem Auszug der Maus ist eine Wohnung zu vermieten. Auf der Suche nach einer Bleibe schauen sich mehrere Interessenten wie das Schwein, die Ameise, das Kaninchen, die Nachtigall und die Taube nacheinander die Wohnung an. Den meisten gefällt die Unterkunft sehr, aber sie haben an den Nachbarn etwas auszusetzen: Die Taube aber, die von der Wohnung zuerst nicht so begeistert ist, sieht das Potential, denn ihr gefallen die Nachbarn. Mit diesen Nachbarn lasse es sich in Frieden und Freundschaft zusammenleben.

 

10:30 Uhr: Christine Radeke liest aus ihrem Buch „Herz Schlag Zeit“

in der Hedwig-Dohm-Oberschule, Stephanstraße 27, 10559 Berlin.

Maria, Tessa, Marek: ein unschlagbares Team. Verbunden durch Freundschaft und Liebe. Einen Sommer streifen sie durch Berlin und das Leben könnte nicht schöner sein. Bis etwas passiert, das alles ins Wanken bringt, das Vertrauen erschüttert. Tessa versucht herauszufinden, was genau vorgefallen ist. Doch traut sie sich, die alles entscheidende Frage zu stellen? Von Freundschaft, Liebe und dem ganzen Leben ...

 

10:30 Uhr: Peter Guckes und Silja Korn lesen aus ihrem Buch „Wie Mama mit der Nase sieht“

in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Siemensstraße 20, 10551 Berlin.

Meine Mutter kann man nicht beschummeln. Sie merkt einfach alles. Eigentlich wundert mich das, denn sie selbst ist gar nicht so perfekt, sondern manchmal total hilflos, richtig peinlich. Mama ist blind – und trotzdem die beste Mutter auf der ganzen Welt!

 

11 Uhr: Stephan von Dassel liest aus seinem Lieblingsbuch

in der Kurt-Tucholsky-Grundschule, Rathenower Straße 18, 10559 Berlin.

 

11 Uhr: Lesung für Schulkinder mit Überraschungstitel

in der Pädagogischen Werkstatt, Emdener Straße 47, 10551 Berlin.

 

13:30 Uhr: Johannes Groschupf liest aus seinem Buch „Lost Places“

in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Sekundarstufe, Quitzowstraße 141, 10559 Berlin.

Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald zu einem riskanten Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, wird es richtig gefährlich.

 

15 Uhr: Holger Haak präsentiert Geschichten von Jonny Liesegang

im Seniorenwohnhaus, Hansa-Ufer 5-6, 10555 Berlin.

Haak präsentiert Geschichten von Jonny Liesegang, dessen Geschichten herbes, unjeschminktes Leben zeigen. Der Berliner schafft sich ab, wird verdrängt, stirbt aus? Kein Problem. Es gibt ja die wunderbaren Alltagsstorys des Weddinger Heimatdichters Jonny Liesegang, die auch nach 75 Jahren den Charakter dieser Stadt und ihrer Bewohner wunderbar beschreiben.

 

15:30 Uhr: Einladung zur Schreibwerkstatt „Finde Deine Rolle!“

im Mädchen-Kultur-Treff Dünja, Jagowstraße 12, 10555 Berlin.

Fast jede kennt eine Geschichte, ein Buch oder Lektüre, die sie anspricht. Dabei kann es sich zum einen um ein Buch handeln, dass man sehr gerne liest oder es betrifft einen Text, der über den Lieblingsstar geschrieben wurde. Bringt alles mit. Zu dem bereits Geschriebenen werden wir im Workshop eine Stelle heraussuchen, in der ihr eine eigene Rolle einnehmt und somit Teil eures Lieblingswerks werdet. Lasst euch darauf ein, einen kreativen neuen Blickwinkel zu erlangen und findet eure Rolle in eurer Lieblingsgeschichte!

Für Mädchen ab 8 Jahren.

 

16 Uhr: Luciana Lousada liest „Chapeuzinho amarelo" von Chico Buarque (auf Portugiesisch)

im Kindercafé Fräulein Knopfauge, Oldenburger Str. 40, 10551 Berlin.

Geeignet für Kinder ab 4 Jahren.

 

17 Uhr: Luciana Lousada liest „Um quilombo no Leblon" von Luciana Sandroni (auf Portugiesisch)

im Kindercafé Fräulein Knopfauge, Oldenburger Str. 40, 10551 Berlin.

Das Buch handelt vom Befreiungskampf der Sklaven bzw. der Abschaffung der Sklaverei in Brasilien.

Geeignet für Kinder ab 8 Jahren.

 

18:15 Uhr: Margarete Radeck liest ihre Erzählung „Madame Rosinskaja"

im Treffpunkt Waldstraße, Waldstraße 7, 10553 Berlin.

Was passiert wohl, wenn sich eine Nachbarin als ganz besonderer Mensch mit besonderen Fähigkeiten erweist? Wie Mann/ Frau unversehens in die Situation kommt, mit zauberhaften Möglichkeiten über besondere Kräfte zu verfügen, die Wünsche erfüllen können. Ein modernes Märchen, das vielleicht wahr sein könnte?

 

18:30 Uhr: Andreas Grabolle liest aus seinem Sachbuch „Kein Fleisch macht glücklich: Mit gutem Gefühl essen und genießen“

im Bioladen „natur & more“, Oldenburger Straße 16, 10551 Berlin.

Als fleischliebender Ex-Vegetarier sucht der Biologe und Wissenschaftsjournalist Andreas Grabolle eine Ernährung, die für ihn Genuss, Gewissen und Gesundheit verbindet. Er beleuchtet all die Fakten, Halbwahrheiten und Behauptungen von Fleischessern und -verächtern.  Dazu hört er, was Tierärzte, Philosophen, Bauern, Jäger, Ökonomen, Ernährungswissenschaftler und ein vegetarischer Metzger zu sagen haben – im Steakhaus, in Mastanlagen, bei freilebenden Rindern, in einem Kuhaltersheim, auf dem Hochsitz und bei einem Tierbefreierkongress. Mittlerweile ist er begeisterter Veganer. Das Buch wurde vom Vegetarierbund zum Sachbuch des Jahres ausgezeichnet.

 

18:30 Uhr: Tanja Dückers liest aus ihrem Buch „Mein altes West-Berlin: Berliner Orte“

im Stadtschloss Moabit in Kooperation mit der Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Rostocker Straße 32/ 32b, 10553 Berlin.

Dückers reflektiert ihre eigene Kindheit und Jugend im West-Berlin der 1970er- und 1980er-Jahre. In pointierten Alltags-Betrachtungen lässt sie das Leben und das Lebensgefühl im Westen der geteilten Stadt wieder lebendig werden. Auf der Straße und in Hinterhöfen, hinter Brandmauern und in alten Friseursalons trifft die Autorin auf Kurioses und Trauriges, auf Lustiges und Düsteres, und auch auf Tiere – von Ratten über Füchse bis hin zu Nilpferden.

 

18:45 Uhr: Norbert Hummelt liest aus seinem Lyrikband „Fegefeuer“

in der Remise – Die kleine Kunstgalerie in Moabit, Beusselstraße 2 , 10553 Berlin.

In seinen neuen Gedichten beschwört Hummelt die inneren Nöte des Menschen und das Glück der Erlösung – ein elegischer Rückbezug auf Dantes zweites Jenseitsreich, das Fegefeuer. Zugleich sind diese neuen Gedichte aber auch Meisterwerke von belebender, befreiender Kraft: In ihren treibenden Rhythmen beschwören sie die Freude der inneren Verwandlung und Augenblicke des Glücks.

 

19 Uhr: Georg Eichinger liest seine Kurzgeschichten aus „Reisebriefe, rein fiktiv“

im Atelier Eichinger & Eichinger, Alt-Mobit 53, 10555 Berlin.

Wenn einer eine Reise tut, kann er was erzählen, sagte man früher. Und wenn einer von seiner Reise erzählt, die er gar nicht gemacht hat? Eichinger berichtet in seinen skurrilen Kurzgeschichten von Achselhaar aus Hortensienblüten, Stolperfüssen, die ohne ihren Jogger allein weiterlaufen, im Schlaf erlebte Liebesabenteuer im Café und anderen echt wahren Erfindungen.

 

19 Uhr: Robert Rescue liest aus seinem Buch „Zum Glück hab ich wenigstens Pech“

in Leck meine Küche (Freddy Leck sein Waschsalon), Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin.

Ein wohlüberlegter Anmachspruch zieht nicht, die mühsam gesammelten Payback-Punkte reichen höchstens für einen Kugelschreiber und das Jobcenter stellt sich quer, weil die Berufsbezeichnung „Autor“ im System nicht existiert. Ein paar hartnäckige Zwangsneurosen machen ihm zudem das Leben schwer und selbst der eigene Klon nimmt ihn nicht ernst. Im Kampf mit diesen alltäglichen Miseren hat Robert Rescue jahrelang Erfahrung und kontert mit stoischer Gelassenheit und trockenem Humor. Denn der Lesebühnenautor hat zum Glück wenigstens Pech.

 

 

19:15 Uhr: Der Märchenerzähler Wolfgang Lode präsentiert „Wolfgangs Märchen“

im Atelier Café Fotoethik, Gotzkowskystraße 15, 10555 Berlin.

Lasst Euch von den lebendig erzählten Märchen von Lode überraschen!

 

 

19:15 Uhr: Dr. Diana Marossek liest aus ihrem Buch „Kommst du Bahnhof oder hast du Auto? Warum wir reden, wie wir neuerdings reden“

im Treffpunkt Waldstraße, Waldstraße 7, 10553 Berlin.

Frau Schmidt „geht Aldi“, Paul „muss Training“, und Sarah beendet jeden Satz mit „ich schwöre“. Wer jetzt nur an Neuköllner Schulhöfe denkt, hat etwas verpasst, denn auch der Kollege aus dem Büro nebenan redet oft schon so. Der Hang zur Verknappung scheint unaufhaltsam. Das Erstaunliche: Leute jeden Alters und aus allen Schichten reden so – keineswegs bloß coole Jugendliche und erst recht nicht nur solche mit Migrationshintergrund. Marossek geht dem Phänomen auf den Grund. Dabei stößt sie u.a. auf ungeahnte Parallelen zwischen dem sogenannten „Türkendeutsch“ und wesentlich älteren deutschen Sprachgewohnheiten. Müssen wir uns deshalb Sorgen um die deutsche Sprache machen? Nein, sie ist quicklebendig, und die Beschäftigung mit ihr bereitet enormen Spaß – genau wie dieses Buch.

 

 

19:30Uhr: Horst Bosetzky liest aus seinem Krimi „Berliner Filz“

im Stadtschloss Moabit in Kooperation mit der Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Rostocker Straße 32/ 32b, 10553 Berlin.

Anfang 1962, ein gutes halbes Jahr nach dem Mauerbau, boomt die Baubranche in West-Berlin: Die kriegsbedingten Zerstörungen und die Flüchtlinge aus der DDR lassen den Wohnungsmarkt florieren. Der Bausenator Klaffenbach hat alle Hände voll zu tun, Großprojekte wie das Falkenhagener Feld, die Gropiusstadt und die Paul-Hertz-Siedlung werden in Angriff genommen. Als er eines Tages spurlos verschwindet, befürchtet man das Schlimmste. Gibt es eine Querverbindung zu dem Täter, der aus unerklärlichen Gründen Anschläge auf mehrere Menschen verübt hat? Oder zu der Leiche, die kurz darauf auf dem Wilsberg, im Niemandsland zwischen West und Ost gefunden wird? Sehr bald führen die Ermittlungen Kommissar Otto Kappe in jenen Sumpf von Korruption, der das Baugeschehen in West-Berlin zunehmend bestimmt …Es geschah in Berlin, bekannt als »Kappe-Reihe«, spiegelt in fiktiven Kriminalfällen das Berlin des 20. Jahrhunderts wider. Kunstvoll verwebt Krimi-Altmeister Horst Bosetzky verschiedene mysteriöse Vorfälle zu einem Spannungsroman, der in jene Zeit führt, da die Frontstadt West-Berlin ihre Identität zu entwickeln begann.

 

19:30 Uhr: Axel Barner liest aus seinem Text „Lennings Reise“

in der Galerie Udo Würtenberger, Elberfelder Straße 10, 10555 Berlin.

Axel Barner liest aus seinem unveröffentlichten Text „Lennings Reise“ eine grönländische Nachtgeschichte, die sehr turbulent beginnt, aber schließlich fast entspannt ausklingt – und vielleicht noch ein oder zwei andere Passagen aus der oben genannten Erzählung.

 

19:30 Uhr: Philipp Sonntag präsentiert sein Programm „Liebe & Blues“

im Friseursaloon Marianne Graff, Bremer Str. 71, 10551 Berlin.

Philipp Sonntag ist der Mann mit der Mundharmonika. An diesem Abend präsentiert er Gedichte und komisch-traurige Erzählungen über die Liebe. Das ganze in einem Bett aus zärtlichem, groovigen Blues.

 

 

19:30 Uhr: Bastian Mayerhofer präsentiert sein Programm „Wirsing fürs Volk“

im Kapitel 21, Lehrter Straße 55, 10557 Berlin.

Bastian will ein vollwertiges Mitglied unserer deutschen Gemeinschaft werden. Deshalb wird er im Amt für innereuropäische Immigration vorstellig und erzählt in Liedern und Geschichten seinen sehr holprigen Lebenslauf, der ihn aus einem kleinen Ort hinter einer kleinen Stadt bei Salzburg schließlich ins hippe Berlin verschlug. Hier würde er gern bleiben. Dass Österreicher dazu neigen, schier zwanghaft über ihre Umgebung Witze zu machen, vereinfacht seine Situation nicht.

 

 

19:45 Uhr: Britta Jürgs und Doris Hermanns präsentieren „Auto-Biographie und andere Feuilletons" von Christa Winsloe

in der Remise – Die kleine Kunstgalerie in Moabit, Beusselstraße 2 , 10553 Berlin.

Berühmt wurde Winsloe durch den Film „Mädchen in Uniform". Sie schreibt über Bildhauerei und „Blumenquälerei", über Fünfuhrtees und Sturzflüge, über Tiere vom Aguti über den Springhasen und das Meerschweinchen bis zum Mops, über den Fremdenverkehr in München und den von ihr in Berlin erlebten Wahnsinn der Inflation, über ihre Reisen nach Amsterdam und London und den Beginn einer Wüstenexpedition. Und sie schildert die turbulente Lebensgeschichte ihres Autos zwischen 1914 und 1920.


 

20 Uhr: CRIME & WINE & die Ralph Schüller Band

in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung, Turmstraße 5, 10559 Berlin.

Rainer Breuer und Ursula Dahm, Herausgeber der ältesten unabhängigen deutschsprachigen Krimireihe trèves krimi, nehmen Sie bei Kurzkrimis und Top-Weinen mit auf eine unterhaltsame, aber keineswegs geruhsame Reise. Damenhaft wird der Abend in der Folge nicht immer sein – amüsant dagegen schon. Mehr wird zum literarischen Programm nicht verraten. Schließlich handelt es sich um eine Premiere.

 

 

20 Uhr: Christian Eisert liest aus seinem Buch „Viele Ziegen und kein Peter: Eine Ferienfahrt zu den Schweizern“

in Leck meine Küche (Freddy Leck sein Waschsalon), Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin.

Nach seinem Nordkorea-Trip wollte Christian Eisert friedliche Ferien machen. In einem Land ohne Gefahr für Leib und Leben oder Paranoia. Stattdessen fuhr er in die Schweiz... Auf der Ferienfahrt des Bestsellerautors entpuppt sich das reichste Land der Welt als mindestens so bizarr wie Nordkorea: Es gibt Kampfkuh-Zuchtverbände, mehr Plätze in Bunkern als Einwohner, und Rückwärtsfahren ist gesetzlich verboten. Eisert fährt vorwärts durch die Schweiz. Seine Reiseroute soll am Ende den Landesnamen ergeben. Ziemlich kompliziert, nicht zuletzt wegen der vielen liebesbedürftigen Ziegen. Eisert bei den Eidgenossen – ein Abenteuer voller Wahrheit und Wahnwitz.


 

20 Uhr: Arne Hirsemann liest aus seinem Buch „Heiligenstädter Miniaturen - Ansichten eines Stadtschreibers“

in MitOst e.V. Alt-Moabit 90, 10559 Berlin.

Zwischen Wahn und Wirklichkeit: 1 Jahr Literaturstipendium in der katholischen Provinz. Hirsemann stellt seinen Erzählband "Ansichten eines Stadtschreibers“ vor.  Mit dabei: Popkulturzitate zwischen Low- und Street-Life, obligatorische Einspielfilmchen und jede Menge Kleinstadtblues.

 

20 Uhr: Hauser & Tiger präsentieren Klang & Text # 5

im kallasch& - Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Moabit.

Zu Gast in der Moabiter Literaturreihe Hauser & Tiger sind dieses Mal Hendrik Otremba (Sänger der Band Messer, Kulturjournalist und Autor) und die Graphic-Novel Autorin Aisha Franz.

 

20:15 Uhr: Der Künstler Rahim Shirmahd erzählt Autobiografisches aus seinem 30-jährigen Leben in Deutschland

im Atelier Café Fotoethik, Gotzkowskystraße 15, 10555 Berlin.

Shirmahd wurde im Iran geboren und machte dort sein Abitur, kam nach der Islamischen Revolution 1980 nach Deutschland und ließ sich zum Pressefotografen ausbilden. Er drehte viele Filme und zog 2008 nach Berlin. Entwurzelt fühlte er sich nie, da seine Wurzeln da sind, wo er ist. Er betreibt das Atelier, welches gleichzeitig Fotostudio und ein kleines Café – mit Lesungen und wechselnden Ausstellungen – ist. Er ist der Auffassung, dass Konflikte zwischen den Kulturen nur dann zustande kommen, weil die Leute keine Ahnung voneinander haben.

 

 

20:15 Uhr: Susanne Berkenheger präsentiert ihre lustigsten Kolumnen

im Treffpunkt Waldstraße, Waldstraße 7, 10553 Berlin.

Soll man im Schlafanzug arbeiten? Lässt sich der Schnürsenkelkauf mit der Eisenhower-Methode delegieren? Können E-Mails unter zwei Sekunden beantwortet werden? Wie genial macht Selbsthypnose und wird - wer seinen inneren Kritiker mit einem Schleckeis besticht - ein glücklicher Genforscher? Für die Wochenzeitung "der freitag" testet Berkenheger einmal im Monat die kühnsten Tipps des Universums, um als "Die Ratgeberin" von ihren bizarren Versuchsergebnissen zu erzählen.

 

 

20:15 Uhr: Jörg Sader liest aus seinen neuen TextenPositionen, die sich verändern und doch gleich bleiben

in der Galerie Udo Würtenberger, Elberfelder Straße 10, 10555 Berlin.

Die untergegangene DDR, in der der Autor aus Moabit seine Jugend verbrachte, hat in seinen Texten so manche Spur hinterlassen – sowohl in seinem Erzählungsband „Unter Tage“ als auch in den kleinen Texten, die  er bei der Langen Nacht des Buches liest. Es geht aber auch um das Selbstverständnis als Autor im Jahre 2016 und sein Handwerk.

 

21 Uhr: Frédéric Valin liest Erzählungen aus seinem Buch „In kleinen Städten“

in Leck meine Küche (Freddy Leck sein Waschsalon), Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin.

Valin schildert einen Pfleger in einer Behinderteneinrichtung, die Anforderungen der Arbeit, die nötigen Handgriffe und lässt in der Schwebe, was Routine und was Mitgefühl ist; er zeigt einen jungen Mann, der anlässlich des Selbstmordes einer alten Jugendfreundin in seine Heimatstadt zurückkehrt und feststellen muss, dass er nichts vom Leben seiner Mutter weiß und Empathie verlernt hat; einen alternder Oberbürgermeister, der seine Provinzstadt in neue Hände übergeben will, und im Wahlkampf für seinen designierten Nachfolger mit den neuen Medien konfrontiert wird. Er erzählt von einem armen Schlucker, der mit seiner reichen Freundin in der Vorstadt zusammen ziehen wird, aber gar nicht recht weiß, ob er die Stadtmitte eigentlich verlassen möchte und von einem Trinker, der trinkt, ohne den Rausch genießen zu können.

Frédéric Valin erzählt vom Abseitigen im Alltäglichen - vom Umgang mit Behinderung und Tod, Arbeit und Karrieremöglichkeiten, entfremdeten Familien und von Kompromissen, die man in der Liebe eingeht. In einer lakonischen und teils melancholische, teils ironische Sprache, die berührt und beeindruckt. In diesen Geschichten zeigt sich seine genaue Beobachtungsgabe. 

 

 

21:00 Uhr: Alexander Soth liest aus seinen TextenSelf-made man. Eine Art Reisebericht 

in der Galerie Udo Würtenberger, Elberfelder Straße 10, 10555 Berlin.

Soth präsentiert Auszüge aus seinem aktuellen Romanmanuskript, welches über Reisen im direkten und im metaphorischen Sinn handelt. Durch Südwesteuropa, durchs Leben und durch die Zeiten. Ein Trip ins Offene, bei dem keiner weiß, was ihm blüht. Lassen Sie sich überraschen!

 

 

22 Uhr: Kristjan Knall liest aus seinem Buch 111 Gründe, Berlin zu hassen: Die Stadt so, wie sie wirklich ist“

in Leck meine Küche (Freddy Leck sein Waschsalon), Gotzkowskystraße 11, 10555 Berlin.

Weil Berlin das neue Malle ist. Weil der BER Germania 2.0 ist. Weil der Wedding nicht kommen kann. Weil Rentner Amok laufen. Weil Gemüsedöner und Currywurst als Essen durchgehen. Weil Hipster zu blöde sind, Alki zu sein. Weil es ein Streichelzoo für Verrückte ist. Weil die Spätis ausgemerzt werden. Weil Backpacker alles vollschwitzen. Weil Berlin verdorft. Weil »Tatort« Event ist. Weil die Hasenheide voll von Alpha-Kevins ist. Weil Stricken das neue Graffiti sein will. Weil Berlin Berlin ist.