Montag, 14.11.2016

 

19 Uhr: Oliver Ménard liest aus seinem Thriller „Federspiel“

im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger Straße 33, 10559 Berlin.

Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen.
Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert.

 

 

 

Dienstag, 15.11.2016

 

18:30 Uhr: Josef Schley liest aus seinem Krimi „Rockfest“

im Kunstraum Siam, Wilsnacker Straße 2, 10559 Berlin.

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr an der Jim-Morrison-Schule im Berliner Bezirk Steglitz/ Zehlendorf das Rockfest statt. Die verantwortlichen Schüler und ihre beiden Lehrer Elli Beck und Wolf Märtens feiern die Veranstaltung als großen Erfolg, bis ihre Freude ein jähes Ende findet. Beim nächtlichen Abbau der Anlage finden sie im Technik-Keller der Schule einen Toten. Kriminalhauptkommissar Hans Stern vom LKA Berlin und sein Team der 1. Mordkommission übernehmen die Ermittlungen. Viel Arbeit liegt vor ihnen, denn der Täter könnte sich unter den zahlreichen Teilnehmern des Rockfestes befinden.

 

 

19 Uhr: Patricia Moritz Holland liest aus ihrem Krimi „Kältetod: Rebekka Schombergs zweiter Fall“

im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger Straße 33, 10559 Berlin.

Rebekka Schombergs guter Freund Freddy verschwindet spurlos. Während die Suche nach ihm auf Hochtouren läuft, wird der Kulturstaatssekretär Berlins erhängt aufgefunden - mit der Droge Crystal Meth im Blut. Bei der Durchsuchung des Hauses stößt Mark Tschirner, Ermittler bei der Berliner Kripo und Rebekkas Geliebter, auf einen Chat des Opfers mit einem jungen Mann. Der Nickname dieses Mannes „Gayromeo“ weist auf einen homosexuellen Drogenkontakt hin und dieser sieht dem verschwundenen Freddy verblüffend ähnlich.

 

 

Mittwoch, 16.11.2016

  

19 Uhr: Klaus Ungerer liest aus seinem Buch „Der weinende Mörder: 28 Straffälle aus dem Berliner Kriminalgericht Moabit“

im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger Straße 33, 10559 Berlin.

Ungerer ist regelmäßig unter den Beobachtern im Berliner Kriminalgericht Moabit und berichtet unaufgeregt und ohne jeglichen Voyeurismus darüber, wie ältere Ostberliner Damen ihr Geld an einen äußerst netten Herrn verloren, wie in Köpenick Dutzende Tote spurlos verschwanden oder wie eine Frau in Friedrichshain wenig überraschend aus dem Fenster fiel. Der weinende Mörder versammelt knapp dreißig seiner in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlichten Kolumnen, allesamt Kabinettstücke über die Berliner Gerichtsbarkeit und die Menschen dahinter.

 

 

Donnerstag, 17.11.2016

 

19 Uhr: Tim Herden liest aus seinem Krimi „Harter Ort: Insel-Krimi“

in der Buchhandlung am Spreebogen, Kirchstraße 21, 10557 Berlin.

Die eingeschneite Insel ist von der Außenwelt abgeschnitten. Das Eis bringt das alte Hotelschiff „Caprivi“ im Vitter Hafen zum Sinken. Im Wrack eine schreckliche Entdeckung: In der einstigen Schiffsbar sitzt die Leiche eines Hoteliers. Inselpolizist Ole Damp muss mit seiner jungen Kollegin Nelly Blohm den Mörder finden, doch die Ermittlungen gehen schleppend. Blohm versucht es auf eigene Faust und gerät auf gefährliche Abwege. Damp kämpft mit den Schatten der Vergangenheit. Dann verschwinden zwei Kinder …

 

 

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19 Uhr: Stephan Hähnel liest aus seinem Buch „Gefallen auf dem Feld der Ehe“

im ZKU - Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin.

Menschen heiraten aus Liebe. Schade, dass dieser Zustand nicht immer von Dauer ist. Scheidung wäre eine Option, doch die Protagonisten in den Kurzgeschichten von Krimiautor Stephan Hähnel sind weitaus kreativer. Sie entledigen sich ihrer Ehepartner lieber auf unkonventionelle Weise, manchmal blutig, auch mal unbeabsichtigt, aber stets endgültig. Da werden Mordinstrumente im Baumarkt gekauft, die Frau auch mal in der Kammer vergessen oder der Mann an die Katze verfüttert. Klingt ganz schön traurig und  brutal, wenn es dabei nicht so unterhaltsam wäre.

 

 

 

Freitag, 18.11.2016

 

19:30Uhr: Horst Bosetzky liest aus seinem Krimi „Berliner Filz“

im Stadtschloss Moabit in Kooperation mit der Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Rostocker Straße 32/ 32b, 10553 Berlin.

Anfang 1962, ein gutes halbes Jahr nach dem Mauerbau, boomt die Baubranche in West-Berlin: Die kriegsbedingten Zerstörungen und die Flüchtlinge aus der DDR lassen den Wohnungsmarkt florieren. Der Bausenator Klaffenbach hat alle Hände voll zu tun, Großprojekte wie das Falkenhagener Feld, die Gropiusstadt und die Paul-Hertz-Siedlung werden in Angriff genommen. Als er eines Tages spurlos verschwindet, befürchtet man das Schlimmste. Gibt es eine Querverbindung zu dem Täter, der aus unerklärlichen Gründen Anschläge auf mehrere Menschen verübt hat? Oder zu der Leiche, die kurz darauf auf dem Wilsberg, im Niemandsland zwischen West und Ost gefunden wird? Sehr bald führen die Ermittlungen Kommissar Otto Kappe in jenen Sumpf von Korruption, der das Baugeschehen in West-Berlin zunehmend bestimmt …

 

 

Samstag, 19.11.2016

20 Uhr: Sven Stricker liest aus seinem Krimi „Sörensen hat Angst“

im kallasch& - Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Moabit.

Mit einer Angststörung im Gepäck lässt sich Kriminalhauptkommissar Sörensen von Hamburg nach Katenbüll in Nordfriesland versetzen. Er hofft, dass der kleine Ort ihm ein ruhiges, beschauliches (Arbeits-)Leben bescheren wird. Doch Katenbüll ist grau und trostlos, es regnet ununterbrochen, die Einheimischen haben nicht gerade auf Sörensen gewartet. Und es kommt noch schlimmer. Gleich nach Sörensens Ankunft sitzt Bürgermeister Hinrichs im eigenen Pferdestall, so tot wie die ganze Umgebung. Schon die ersten Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen dem Kommissar: Hier kann man es wirklich mit der Angst bekommen.

 

 

21 Uhr: Berni Mayer liest aus seinem Krimi „Rosalie“

im kallasch& - Moabiter Barprojekt, Unionstraße 2, 10551 Moabit.

Nach vielen Jahren kehrt Konstantin in den Ort seiner Kindheit zurück, nach Praam an der Schwarzen Laaber, tief in der bayrischen Provinz. Er hat immer unter der Enge gelitten, aber auch seine erste große Liebe hier erlebt – zu Rosalie, einer Außenseitergestalt wie er. Plötzlich ist alles wieder da: die Erinnerungen an das Erwachsenwerden auf dem Land. Und an die Schatten dieser Zeit, denn neben der magischen ersten Romanze gab es auch ein düsteres Ereignis, das sein Leben tief erschüttert hat.
Berni Mayer erzählt von einer heimlichen Liebe, die immer mehr zur Verschwörung wird gegen die autoritäre Welt der Eltern und der Kirche. Und er erzählt, wie ein Leichenfund in einem heruntergekommenen Wasserschloss alles verändert. Denn die Geschichte, die hinter diesem Toten steckt, führt tief hinein in die Vergangenheit und offenbart die Verstrickung der alteingesessenen Dorfbewohner in ein sorgfältig verdrängtes NS-Verbrechen. Am Ende müssen Konstantin und Rosalie sich entscheiden: für jeweils eine Seite und für oder gegen das Schweigen.