Samstag, 25.11.2017


19 Uhr: Bernd Mannhardt liest aus seinem Krimi „Giftzwerg“ in der Buchkantine, Dortmunder Straße 1, 10555 Berlin


Der übergewichtige Kriminalhauptkommissar Hajo Freisal ist gerade dabei, Sportschuhe für sein neues Fitnessprogramm auszusuchen, als er zum Fundort einer Leiche gerufen wird: Ein Kleingärtner liegt erwürgt in seiner Laube. Über einen Mangel an Verdächtigen kann Freisal nicht klagen: Beinahe jeder im Kleingartenverein hätte ein Motiv gehabt, den überall verhassten „Giftzwerg“ umzubringen. Nur über Umwege gelingt es dem Kommissar und seiner pfiffigen Assistentin, Licht ins Dunkel zu bringen.

 

 

 

 

Moabit liest!

 

Montag, 27.11.2017

 

 

19 Uhr: Ulrich Stoll liest aus seinem Krimi „Totes Gleis“ im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger Straße 33, 10559 Berlin.

West-Berlin, Sommer 1988. Der Fernsehreporter Lucas Hermes steht beruflich und privat vor dem Aus. Um wieder ins Geschäft zu kommen, braucht er dringend einen Knüller. Als innerhalb von wenigen Tagen drei Menschen bei Bombenanschlägen ums Leben kommen, beginnt er auf eigene Faust zu recherchieren. Für Hermes steht bald fest, dass die Spuren ins rechtsextreme Milieu führen. Doch als mehrere Zeugen sterben und seine Mitstreiterin, die attraktive Journalistin Anna Rademacher, entführt wird, zeigt sich, dass weit mehr hinter der Sache steckt.

 

19:30 Uhr: Elisabeth Göske vom binooki-Verlag liest aus dem Buch „Der Fall Ibrahim“ von Gaye Boralioglu im B-Laden, Lehrter Straße 27–30, 10557 Berlin.          

 

Ibrahim ist spurlos verschwunden. Eine Journalistin und ein Pressefotograf begeben sich auf die Suche nach dem jungen Mann. Sie verfolgen seinen Weg vom Heimatdorf über Antalya und Izmir bis nach Istanbul. 24 Verwandte, Bekannte und Freunde Ibrahims werden befragt: von der abergläubischen Mutter und dem vom Militärdienst ausgebrannten Bruder über die schlaflose Geliebte und den wahnsinnigen Haschischverkäufer bis hin zum skrupellosen Chef und dem geschwätzigen Badediener. Jeder kommt zu Wort und bietet einen ganz eigenen Blick auf den jungen Mann. Stück für Stück setzt sich so ein facettenreiches Bild von Ibrahim zusammen voll von Widersprüchen und gefärbt von den Emotionen der Erzählenden. Die Wahrheit, wenn es sie überhaupt gibt, bleibt verborgen: Die Recherche der Journalistin führt ins Nichts, ihre Ergebnisse werden nicht veröffentlicht. Was bleibt, ist ein 24 Reportagen und Fotografien umfassendes Dossier mit der Aufschrift „Der Fall Ibrahim“, das zwar keinen Aufschluss über den Vermissten gibt, dafür aber ganz nebenbei eine von paternalistischen Ideologien, Gewalt und Missbrauch geprägte Gesellschaft porträtiert.

 

 

 

 

Mittwoch, 29.11.2017

 

 

19 Uhr: Bettina Kerwien liest aus ihrem Moabiter Krimi „Mitternachtsnotar im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger Straße 33, 10559 Berlin.

Die Bewohner der idyllischen Reihenhaussiedlung „Am Rabennest“ in Reinickendorf sind auf hundertachtzig. Eine private Immobilienge­sellschaft, die fest in der Hand der Familie Trasseur ist, hat ihre denkmalgeschützte Siedlung aufgekauft und will sie luxussanieren. Den Bestandsmietern wird mit horrenden Mieterhöhungen und Kündigung gedroht. Das löst ihren Protest aus. Doch dann hängt plötzlich der Hausmeister tot am Dachbalken. Hat er sich selbst umgebracht? Der Moabiter Privatdetektiv Martin Sanders bezweifelt das. Zudem bittet ihn sein Vater um Hilfe. Der ist einer der Investoren der Immobiliengesellschaft und erhält seit einiger Zeit Drohbriefe, in denen er zum Sanierungsstopp aufgefordert wird.

 

 

 

Donnerstag, 30.11.2017

 

 

 

19 Uhr: Bernd Mannhardt liest aus seinem Moabiter Krimi „Schlussakkord“ im Kunstraum Siam, Atelier Kunsthamster, Wilsnacker Straße 2, 10559 Berlin.

 

Vor der Arminius-Markthalle wird ein Straßenmusiker mit einem gezielten Kopfschuss aus einem Fenster des gegenüberliegenden Rathauses getötet. Kommissar Hajo Freisal sieht sich mit der Vielzahl von Verdächtigen konfrontiert: Ist der Täter einer der Angestellten des Bezirksamtes, die sich von der schrägen Musik des Toten seit Monaten terrorisiert fühlen? Oder gehört er zu einer Bande von Schutzgelderpressern? Die Wahrheit, die allmählich ans Licht kommt, verschlägt selbst dem Gemütsmenschen Freisal die Sprache ...

 

 

 

19 Uhr: Peter Brock liest aus seinem Krimi „Blutsand im Krimisalon der Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger Straße 33, 10559 Berlin.

 

Die Bewohner des Stadtteils Prenzlauer Berg sind entsetzt. Ein Junge wurde mitten am Tag beim Rutschen auf einem Spielplatz erschossen - mit einem Scharfschützengewehr aus der Ferne. Kommissar Reiber führt die Ermittlungen, folgt einer Spur in die linksradikale Szene. Wenige Tage später fallen weitere Schüsse, sterben weitere Kinder. Der Verdacht richtet sich schließlich gegen einen aktenkundigen Kinderhasser. Aber dann meldet sich jemand, der sich als Täter ausgibt und der das Land Berlin erpresst.

 

 

 

20 Uhr: Peter Schlifka liest aus seinem Thriller „Das Berlin-Ultimatum“ im Offenen Wohnzimmer der Wilden 13, Waldenser Straße 13, 10551 Berlin.

 

Berlin, 8.00 Uhr morgens: Ein Anschlag erschüttert die Hauptstadt. Eine Terrorgruppe bekennt sich zu dem Anschlag und stellt der Bundesregierung ein Ultimatum. Bei Nichterfüllung der Forderungen werde ein weiterer, diesmal noch verheerenderer Anschlag folgen. Doch es ist nicht alles so, wie es scheint. Für Kommissarin Anna Gransee und ihre Kollegen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Kann Gransee die Täter stoppen, bevor es zu spät ist, oder erlebt die Welt ein zweites 09/11?

 

 

 

 

20:30 Uhr: Susanne Rüster liest aus ihrem Krimi „Abgedreht: Ein Potsdam-Babelsberg-Krimi“ im Kunstraum Siam, Atelier Kunsthamster, Wilsnacker Straße 2, 10559 Berlin.

 

Die bekannte Film- und Fernsehschauspielerin Sophie Graf wird ermordet im Garten ihrer Potsdamer Villa aufgefunden. Für Hauptkommissar Wolff und seine Kollegen steht schnell fest, dass der Täter nur der Ehemann des Opfers sein kann: Noah Brandt, Drehbuchautor und Schriftsteller, hat kein Alibi, außerdem berichten Nachbarn und Bekannte von heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihm und seiner Frau. Die junge hübsche Anwältin Verena Starke verfolgt eine andere Spur, und kann doch nicht verhindern, dass Brandt in Untersuchungshaft gerät. Als aber dann ein zweiter Mord geschieht, scheint alles wieder offen...

 

 

 


Freitag, 1.12.2017: 9. Lange Nacht des Buches in Moabit

 

 

 

19 Uhr: Hans Kämmerer liest aus seinem Krimi „Der schwarze März“ im Stadtschloss Moabit in Kooperation mit der Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Rostocker Straße 32/ 32b, 10553 Berlin.

 

Berlin, 2017: Zwei junge Frauen werden getötet – die erste aus Versehen, die zweite mit Absicht. Doch dies ist nur der Anfang, ahnt Hauptkommissar Tennat. In einem Bekennerschreiben wird ein Attentat angekündigt, das viele Todesopfer fordern wird. Allerdings liegen ihm keine klassisch politischen oder religiösen Motive zugrunde, was die Suche nach dem Schuldigen erschwert. Es gibt einen neuen Tätertypus, der für die Entwicklung unserer Gesellschaft nichts Gutes bedeutet, weiß der smarte Kommissar. Auf den rauen Straßen Berlins beginnt für Tennat und sein Team ein verzweifelter Wettlauf um Leben und Tod.

 

 

 

20 Uhr: Jaqueline Nordhorn liest aus ihrem Krimi „Erbe des Verrats“ im Stadtschloss Moabit in Kooperation mit der Kurt-Tucholsky-Bibliothek, Rostocker Straße 32/ 32b, 10553 Berlin.

 

Ärztin Marie Reinhardt wird ein tödlicher Kunstfehler vorgeworfen. Damit bringt sie, Erbin der Oppermanns, den guten Namen der Medizinerfamilie in Verruf. Um Abstand zu gewinnen, kehrt sie nach Berlin, der Heimat ihrer Großeltern, zurück. Doch statt Erholung zu finden, wird sie des Mordes verdächtigt. Nach einem heftigen Streit mit ihr wurde eine Kollegin ermordet. Wer will Marie schaden und welche Rolle spielt dabei die Vergangenheit der Familie Oppermann in der NS-Zeit? Marie Reinhardt begibt sich auf die gefährliche Suche nach dem Familiengeheimnis.

 

 

 

20 Uhr: Horst Bosetzky liest aus seinem biografischen Krimi „Die Brüder Sass - Geliebte Ganoven“  in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung, Turmstraße 5, 10559 Berlin.

 

Berlin 1926. Die bis dahin im Leben irgendwie gescheiterten Brüder Franz und Erich Sass kommen auf die geniale Idee, Banktresore mit Hilfe eines Schneidbrenners zu öffnen. Sie landen ihren ersten großen Coup, als sie durch einen Tunnel in die Stahlkammer einer Bank eindringen und 179 Schließfächer ausräumen. Kriminalsekretär Max Fabich kommt ihnen zwar auf die Spur, kann ihnen aber nichts Konkretes nachweisen. Als die Nazis an die Macht kommen, wird ihnen in Deutschland der Boden zu heiß und sie fliehen nach Dänemark. Als man sie schließlich ausliefert, werden sie bei der Überstellung ins KZ Sachsenhausen ermordet.

 

 

20 Uhr: Margarethe Pape präsentiert ihre Lesung „Schwarze Romantik“im Studio, Levetzowstraße 22, EG, 10555 Berlin.

 

Die dunkle Seite der Romantik begibt sich auf die Spuren des Phantastischen, Rätselhaften, Abseitigen und Schaurigen. Mit düsteren Kurzgeschichten aus dem deutschen und angloamerikanischen Raum sorgt die Sopranistin und Sprecherin Pape bei ihrer Lesung für wohldosierte Gänsehaut...

Drei Diebe kommen auf rätselhafte Weise ums Leben, als sie einen alten Kapitän in seinem Haus überfallen. Haben ihm seine ehemaligen Matrosen, die er als Geister in der Flasche beschwört, bei den Morden geholfen?... Ein längst verstorbener Hund taucht in den Träumen eines Mannes auf. Will der Hund seinen ermordeten Besitzer rächen? Geschichten von Heinrich von Kleist, Howard Phillips Lovecraft und Ambrose Bierce bereiten die Zuhörer auf Edgar Allan Poes "Grube und Pendel" vor, der an dramatischer Steigerung des Abgründigen nicht zu überbieten ist, und sie mit leisem Schauer in die dunkle Dezembernacht entlässt...